Philips Lumea Essential BRI863

Ich durfte die letzten neun Wochen den Lumea Essential BRI863 von Philips testen. Ich hatte mich schon vorher mit der IPL-Technologie auseinandergesetzt, weil ich an einer langanhaltenen Haarentfernung interessiert war und weg vom Epilieren wollte. Ich hatte nämlich vom Epilieren vor allem an den Beinen und in der Bikini-Zone trotz peelen und eincremen ganz viele eingewachsene Härchen, die zum Teil blöde Narben hinterlassen haben.

Soviel dazu. Jetzt zum Philips Lumea Essential:

Vorab möchte ich schon mal die Info geben, dass man Geduld mitbringen muss, denn es dauert mindestens acht Wochen (vier Anwendungen alle zwei Wochen) bis der Großteil der Haare ausgefallen ist.

Verpackung und Lieferumfang:
Der Philips Lumea Essential wird in einem pinken Karton geliefert, auf dem schon viele interessante Informationen abgedruckt sind, wie z.B. die Behandlungspartien und Anwendungszeiten, ein empfohlener Anwendungsplan, etc.
Zum Lieferumfang gehört der Lumea Essential, das Ladegerät, die Bedienungsanleitung und bei diesem Modell (BRI863) noch zusätzlich eine fliederfarbende Aufbewahrungstasche.

Zum Gerät selbst:
Der Lumea Essential ist relativ wuchtig, ich hatte ihn mir ein bisschen kleiner vorgestellt, trotzdem ist er schön leicht und liegt gut in der Hand (zumindest bei mittelgroßen Händen).
Das Gerät ist in etwa 17cm lang, an der breitesten Stelle ca. 6,5cm breit und wiegt 230g (mit Stecker ca. 440g). Das Kabel hat eine Länge von 2m, perfekt, um damit vernünftig zu arbeiten.
Das Kabel bzw. den Adapter kann man aber leider nicht entfernen, man muss den Lumea Essential immer mit dem, schon sehr großen, Ladegerät zusammen aufbewahren. Es passt aber beides perfekt in die Aufbewahrungstasche, sodass man es zumindest schön verstauen kann.
Auf der Unterseite des Lumea Essential befinden sich Lüftungslöcher, die man bei der Anwendung so wenig wie möglich verdecken soll. Das ist aber schwieriger als man denkt,      nicht so gut von Philips durchdacht, trotzdem hat sich das nicht negativ auf die Behandlung ausgewirkt.

Zur Funktionsweise:
Der Lumea Essential arbeitet mit Lichtimpulsen, die von den Haarwurzeln aufgenommen werden und dadurch angeregt werden, in die Ruhephase überzugehen, wodurch die Haare auf natürliche Weise ausfallen.
Die Anwendung funktioniert wohl nur, wenn sich die Haare in der Wachstumsphase befinden und da sich nicht alle Haare zur gleichen Zeit in der Phase befindet, muss man die Körperpartien mehrmals mit zeitlichem Abstand behandeln, bis man zu einem glatten, haarlosen Ergebnis kommt.
Zwischen zwei Behandlungen sollte in den ersten beiden Monaten ein Zeitabstand von zwei Wochen eingehalten werden, da vermehrte Anwendungen zu Hautirritationen führen können. Man sollte auch nicht die gleiche Hautpartie während einer Sitzung mehrmals behandeln, da es nicht effektiver ist und zu Hautproblemen führen kann.
Nach den ersten acht Wochen sollte es dann ausreichen, den Lumea Essential alle vier bis acht Wochen zu benutzen.

Bei hellblondem, grauem, rotem oder weißem Haar funktioniert die IPL-Behandlung nicht, weil helle Haare nicht genügend Licht absorbieren.

Meine Erfahrung:
Ich habe mittlerweile die Anfangsphase, in der man den Lumea Essential 4x alle zwei Wochen anwenden soll, hinter mir, bin aber mit dem Ergebnis noch nicht so ganz zufrieden. Ich muss zwar seltener Rasieren und stellenweise wachsen auch keine Haare mehr, wodurch ich die Hoffnung habe, dass es auch noch an den restlichen Stellen funktionieren wird, aber ich hatte mir nach den acht Woche sehr viel mehr erhofft.

Zur Anwendung allgemein kann ich sagen, dass es komplett schmerzfrei ist. Das Gerät wird lediglich im Laufe der Behandlung warm, was schon mal zu einem leichten Zwicken führen kann.
Zu der Anwendungsdauer kann ich sagen, dass ich von Mal zu Mal schneller wurde und ich mittlerweile an die angepriesene Anwendungszeiten (ca. 5 min für Unterschenkel, 1 min für Bikinizone, 1 min für Achseln) nah rankomme. Bikinizone und Achseln sind bei mir gar kein Problem, das Gerät hat dort immer guten Hautkontakt. Bei den Beinen bereiten nur die Schienbeine ein bisschen Probleme, weil man dort häufig keinen kompletten Hautkontakt hat und man das Gerät dann nicht auslösen kann. Ich benutze das Gerät mittlerweile an den Schienbeinen hochkant, dann funktioniert das wesentlich besser.

Anwendungseinschränkungen:
Neben den bekannten Faktoren, dass man das Gerät z.B. nicht auf dunkler Haut oder bei hellblonden, roten oder weißen Haaren benutzen soll, gibt es noch eine Menge anderer Faktoren, die man vor dem Kauf beachten sollte. Man sollte das IPL-Gerät nicht benutzen, wenn man z.B. aktive Implantate wie Herzschrittmacher hat, wenn man unter einer Hautkrankheit, einem Immundefekt oder einer Gefäßkrankheit leidet, wenn man Diabetiker ist oder wenn man schwanger ist. Außerdem soll man den Lumea Essential z.B. nicht im Bereich der Augen/Augenbrauen oder auf Tätowierungen benutzen. Das war jetzt nur mal ein kleiner Ausschnitt zu den Anwendungseinschränkungen. Da man sich das Benutzerhandbuch auch im Internet angucken kann, würde ich empfehlen, sich vorher dort zu informieren, ob man das Gerät benutzen darf.

Zum Benutzerhandbuch:
Das Handbuch ist sehr ausführlich und ich lege, wie schon gesagt, jedem dringend ans Herz, die Anleitung zu lesen, damit man weiß, in welchen Fällen man den Lumea Essential nicht verwenden darf und welche Körperpartien nicht behandelt werden dürfen.
Ansonsten bekommt man Informationen zur IPL-Technologie, zur Behandlung/Anwendung, zur Nachbehandlung, zur Handhabung, zum empfohlenen Behandlungsplan, zu möglichen Hautreaktionen und Nebenwirkungen, zur Reinigung und Aufbewahrung und abschließend noch zu technischen Daten und Fehlerbehebung.

Zur App:
Zu den Lumea IPL-Geräten von Philips gibt es eine App. Wer sie nutzen möchte, sollte sie vor der ersten Anwendung installieren! Ich finde, dass man die App nicht unbedingt braucht, sie hält die ganzen Anwendungen fest und erinnert daran, wann die nächste Behandlung ansteht, aber dafür benötigt man die App eigentlich nicht zwingend.

Fazit:

Stand jetzt hat mich der Philips Lumea Essential noch nicht so überzeugt, ich werde die Anwendungen aber weiterführen und den Beitrag aktualisieren.

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