Quizduell – Das Brettspiel

In den letzten Tagen haben wir das Brettspiel „Quizduell“ von Ravensburger getestet. Die meisten von Euch kennen sicher die beliebte App „Quizduell“, bei dem Spiel handelt es sich um die Brettspiel-Version dieser App.Wir haben es bisher 2x zu sechst, 1x zu viert und zu zweit gespielt und verschiedene Spielvarianten ausprobiert.

Die Grundregeln des Spiels sehen wie folgt aus: Jeder Spieler oder jedes Team sucht sich eine Farbe aus und bekommt den Avatar, die Antworttafel, den Spielstein und den Punktezähler seiner Farbe. Der Karton des Spiels wird mittig aufgestellt, in ihm befinden sich gut sortiert die Karten der einzelnen Kategorien und am Rand befindet sich eine Punkteleiste, an der man mit seiner Punkteklammer die Punkte festhält.
Der Spieler, der anfängt, zieht drei Kategoriekarten und darf sich aus den drei Karten eine Kategorie aussuchen. In dieser Kategorie werden dann drei Fragen gespielt, danach darf der nächste Spieler drei Karten ziehen und die nächste Kategorie aussuchen. Die beiden Kategoriekarten, die nicht genommen wurden, werden aus dem Spiel genommen und sind für die Partie raus.
Bei den Fragen gibt es drei Schwierigkeitsstufen, auf jeder Quizkarte sind auf der Vorder- und auf der Rückseite jeweils eine leichte, eine mittlere und eine schwere Frage. Jede Frage hat vier Antwortmöglichkeiten. Die richtigen Antworten stehen neben den Fragen in einem roten, verschleierten Kasten, den man mit dem Dekodierer lesen kann. Wenn man will, kann man mit ein bisschen Anstrengung die Antwort auch ohne den Dekodierer lesen, deswegen haben wir es mit der Kategoriekarte verdeckt, damit keiner schummeln kann.
Eine vorgeschlagene Variante wäre, mit einem Quizmaster zu spielen, der alle Fragen vorliest. Da wir aber alle mitraten wollten, haben wir uns für’s Abdecken entschieden.

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Bei den Runden, die wir bisher gespielt haben, haben wir trotzdem unterschiedliche Varianten ausprobiert. Beim ersten Mal haben wir als Einzelspieler gespielt und haben bei jeder Kategorie eine leichte, eine mittlere und eine schwere Frage gespielt. Bei den leichten Fragen konnten wir fast ausnahmslos alle Fragen beantworten, die mittelschweren Fragen sind schon kniffliger, manches weiß man, aber bei vielen muss man auch raten. Bei den schweren Fragen haben wir fast nur geraten.
Daraufhin haben wir beschlossen, nur noch mit den mittleren und schweren Fragen zu spielen. Trotzdem finden wir, dass die Schwierigkeitsgrade gut gewählt sind, da die leichten Fragen super für jüngere Mitspieler (das Spiel ist ja ab 12) oder bei Kategorien, in denen man sich überhaupt nicht auskennt, geeignet sind.

In einer anderen Kombination haben wir paarweise zusammen gespielt. Das klappt auch ganz gut. Man muss sein Spielbrettchen dann halt mit der Hand abdecken und sich leise oder stumm, mit Gesten, beraten.
Nach mehreren Spielen haben wir festgestellt, dass wir einige Kategorien nie gespielt haben, da man ja eine aus drei auswählt und die beiden nicht ausgewählten für die Partie aus dem Spiel entfernt werden. Das fanden wir ein bisschen schade und haben uns dann eine neue Variante ausgedacht: wir haben die aussortieren Kategorien wieder unter den Stapel gemischt und das Spiel erst beendet, nachdem alle Kategorien gespielt wurden. Da man dann theoretisch mehr Punkte erspielen kann als auf der Punkteskala vorhanden sind, haben wir pro Kategorie nur zwei Fragen gespielt, die mittlere und die schwere. Man kann dann zwar immer noch mehr Punkte sammeln als aufgedruckt sind, aber weil keiner von uns alle Fragen beantworten konnte, hat das dann mit der Punkteskala trotzdem gepasst. Sonst kann man aber ja auch anhand des Avatars eine Regelung finden, die anzeigt, dass man die 18 schon 1x „geknackt“ hat, z.B. dass man dann seinen Avatar eine Kopfbedeckung „aufziehen“ darf.Ansonsten ist das Zubehör für den Avatar nämlich nur „just for fun“ dabei. Wer möchte kann seinen Avatar beliebig verändern. Wir haben uns zwischendurch, wenn die Sanduhr noch lief und ein Team noch überlegt hat, den Spaß gemacht, unseren Avatar je nach Spielstand gut gelaunt oder verärgert, etc. aussehen zu lassen.
Fazit: Alles in allem ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Spiel, das interessante Fragen in 19 verschiedenen Kategorien bietet.
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